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Herstellen einer unechten Urkunde

Wann ist eine Urkunde unecht hergestellt?

Im Video genannt: § 267 StGB

Zurueck: Geistigkeitstheorie und AusstellerWeiter: Verfaelschen einer echten Urkunde
RechtsgebietStrafrecht BT 2 - Vermoegensdelikte
LernabschnittLerneinheit 7
Folge3
Vorschriften§ 267 StGB

Streitstand

Ist das Unterschreiben mit einem Decknamen Urkundenfaelschung?

herrschende Meinung Die herrschende Meinung bejaht Unechtheit nur, wenn durch den Namen ein anderer als Aussteller erscheint. Bei einem allein zur Verschleierung benutzten Fantasienamen bleibt die Identitaet des Erklaerenden gewahrt, so dass keine Taeuschung ueber den Aussteller vorliegt. Anders liegt es, wenn der Deckname einem existierenden Dritten zugeordnet wird.

Gegenansicht Eine Gegenansicht bejaht stets Unechtheit, weil der Erklaerungsempfaenger ueber die Identitaet getaeuscht werde und die Garantiefunktion leide.

Praktisch wird der Streit: Unterschreibt der Taeter einen Vertrag mit einem erfundenen Namen, entscheidet der Streit ueber § 267 StGB.

Schritt 1 von 8
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