Setzt § 253 StGB eine Vermoegensverfuegung des Genoetigten voraus?
Im Video genannt: § 253 StGB
Ist eine Vermoegensverfuegung ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal?
herrschende Meinung Die Rechtsprechung verzichtet auf das Erfordernis einer Verfuegung und laesst jedes noetigungsbedingte Verhalten genuegen, auch das blosse Dulden der Wegnahme. Der Wortlaut nennt Handeln, Dulden und Unterlassen gleichrangig. Damit wird die Erpressung zum Oberbegriff, der den Raub als Spezialfall einschliesst.
Gegenansicht Die Literatur verlangt ueberwiegend eine Vermoegensverfuegung mit einem Mindestmass an Mitwirkung, weil sonst die Abgrenzung von Raub und Erpressung entfalle und § 249 StGB leerlaufe.
Praktisch wird der Streit: Beim Dulden der Wegnahme unter Waffengewalt ergibt sich nach der Rechtsprechung Tateinheit, nach der Literatur nur Raub.
Dann rufen Sie bitte an, statt zu schreiben. Eine E-Mail wahrt die Frist nicht.
Passt das so?
Bitte sehen Sie Ihre Angaben noch einmal durch. Abgeschickt wird nichts, bevor Sie unten darauf drücken.
Die Frage hält automatische Einsendungen ab. Es wird nichts an Dritte übertragen.
Ich verarbeite Ihre Angaben zur Prüfung und Bearbeitung Ihrer Anfrage und um Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Kommt kein Mandatsverhältnis zustande, lösche ich Ihre Angaben spätestens 90 Tage nach Eingang, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen oder eine weitere Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.
Oder schreiben Sie mir selbst, mit demselben Text:
Lieber mit meinem eigenen E-Mail-ProgrammIch melde mich, ob und wie ich helfen kann, und nenne Ihnen die Kosten, bevor etwas passiert. Die Erstberatung für Verbraucher ist gesetzlich gedeckelt (§ 34 RVG); bei geringem Einkommen kommt Beratungshilfe in Betracht.
Lieber anrufen, besonders bei laufenden Fristen: +49 176 81132658
Wenn Sie nicht wissen, ob Sie auf ein Schreiben reagieren müssen und bis wann: Schreiben hochladen, eine Frage stellen, Antwort zum Festpreis von 29 Euro. Keine Vertretung, keine Prüfung des ganzen Falls, nur Ihre Frage.
Zum Briefcheck
Dieser Dienst wird gerade eingerichtet und ist in Kuerze erreichbar.